Dienstag, 11. März 2014

Rezension "Die Beschützerin" von Susanne Kliem


Kurzbeschreibung (Quelle)
Janne Amelung, erfolgreiche Event-Managerin bei einem Berliner Fernsehsender, muss ihre Abteilung vor Unternehmensberatern präsentieren. Die Atmosphäre ist angespannt – es steht viel auf dem Spiel. Umso erleichterter ist Janne, dass Vanessa Ott aus dem Beraterteam aufgeschlossen und sympathisch wirkt und sogar den privaten Kontakt zu ihr sucht. Janne lässt sich dankbar darauf ein – auch wenn sie das starke Interesse der Beraterin insgeheim irritiert. Aber Nein sagen ist nicht gerade ihre Stärke.
Kurze Zeit später hat sich Jannes Situation komplett gewendet: Sie wird zum Opfer von Mobbing und Intrigen, selbst ihre engsten Kollegen misstrauen ihr nun. Dann dringt jemand heimlich in ihre Wohnung ein, benutzt ihre persönlichsten Dinge. Als ihr eine Affäre angehängt wird und ihre große Liebe Gregor sich von ihr abwendet, erkennt Janne, dass sie Opfer eines teuflischen Plans ist. Aber wer steckt dahinter?
Es ist jemand, der sie ganz genau durchschaut und ihr immer einen Schritt voraus ist ...
Verlag: carl's books
Seiten: 320 Seiten
Buchreihe: nein
ISBN: 978-3-570-58531-3
Erscheinungstermin: 03. März 2014 (brandneu!)
Preis  € 14,99
Widmung des Buches...
Für Christiane.

Der erste Satz
"In der Wohnung ist es vollkommen still."

Cover/Gestaltung
Zuerst hatte ich die Frau auf dem Cover überhaupt nicht bemerkt, die schlafend in ihrem Bett liegt. Die rote Farbe des Einbands lässt darauf schließen, dass "ein wenig" Aggression im Spiel sein könnte….. In meinen Augen ist dies ein sehr gelungenes Cover eines Buches, das mich farblich sehr anspricht.

Meine Meinung über das Buch
Subtil und sehr bedrückend!
Und gleichzeitig ein faszinierendes Buch. Als solches habe ich "Die Beschützerin" empfunden. Zunächst dachte ich "Komisch, dass es als Thriller ausgeschrieben wird…", doch je weiter ich mich in das Buch hineintastete, umso klarer wurde mir, warum das so ist. 

Zu Beginn des Buches ist alles noch wunderschön und harmonisch, und dann beginnt nach und nach der Nervenkrieg. Ich muss gestehen, dass mir dieser langsame Spannungsaufbau sehr gut gefallen hat und dass mir wirklich desöfteren der eine oder andere heftige Schauer den Rücken hinabgelaufen ist.

Die Bedrohlichkeit in "Die Beschützerin" ist keinesfalls als "blutrünstig" anzusehen - hier läuft eher alles im Unvorhersehbaren, Subtilen ab. Und das hat mich noch mehr gefesselt, als es manch andere Bücher tun. 
Die Protagonistin, Janne Amelung, habe ich sofort als sehr sympathischen Menschen empfunden,  da sie jemand zu sein scheint, der das Herz am rechten Fleck hat. Kein Wunder also, dass ich sehr mit ihr und ihren schrecklichen bedrohlichen Erlebnissen mitgefiebert habe. 

In diesem Buch wird teilweise eine solch bedrückende Atmosphäre erzeugt, dass ich zwischenzeitlich ganz schnell weiterlesen musste, um diese Gefühle abzuschütteln und so hoffentlich zu einem guten Ende zu gelangen?! Als kleine Einschränkung ist vielleicht genau dieses etwas überstürzte Ende anzusehen, bei dem sich in meinen Augen zu vieles zu schnell auf einmal abspielt. Das schadet aber dem Gesamteindruck keinesfalls!

Eine Beklemmung wird erzeugt, die aber trotzdem nicht als negativ zu betrachten ist und die keine Minute dazu führte, dass ich das Buch aus der Hand legen wollte. Eher im Gegenteil! Und ich selber konnte mir gut vorstellen, wie man sich in einer solchen Situation fühlte….das hat die Autorin sehr realistisch herübergebracht.

Über die Autorin 
Susanne Kliem wurde 1965 am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 schreibt sie Krimis, für die sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.

Meine Bewertung
5 von 5 Punkten… 

Kommentare:

  1. Danke für die schöne Rezension, über die ich sehr freue! Herzliche Grüße, Susanne Kliem

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  2. Antworten
    1. Und die haben Sie auch von Herzen verdient!
      Das freut mich wiederum sehr, dass Sie den Weg zu mir gefunden haben! Das Buch war wirklich toll, es muss bestimmt ein Wahnsinns-Gefühl sein, so etwas geschrieben zu haben.
      Noch einen sonnigen Tag wünscht Ihnen
      Olivia Plep

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